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In Gelsenkirchen ist der Neubau von 14 barrierefreien Wohnungen geplant. Das Bauvorhaben soll mit Mitteln der öffentlichen Wohnungsbauförderung realisiert werden und einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem und zugleich barrierefreiem Wohnraum leisten. Mit dem Projekt reagiert der Investor auf die steigende Nachfrage nach altersgerechten und inklusiven Wohnformen. Die geplanten Wohnungen werden so konzipiert, dass sie den Bedürfnissen von Menschen mit eingeschränkter Mobilität ebenso gerecht werden wie denen von Seniorinnen und Senioren oder Familien, die langfristig auf eine barrierearme Wohnsituation angewiesen sind.
Visualisierung: SMP
Die Kindertagesstätte der Johanniter in Datteln, ein Gebäude aus dem Jahr 1923, wurde umfassend umgebaut und saniert. Ziel der Maßnahme war es, den Bestand zu bewahren und zugleich eine zukunftsfähige, funktionale und nachhaltige Nutzung zu ermöglichen.
Im Rahmen der Sanierung wurde das bestehende Ziegeldach vollständig erneuert. Darüber hinaus erfolgte die Ausbesserung und statische Verstärkung vorhandener konstruktiver Mängel, um die langfristige Standsicherheit des Gebäudes sicherzustellen. Durch die Errichtung von zwei Dachgauben sowie den vollständigen Innenausbau des Dachgeschosses konnten zusätzliche, zeitgemäße Nutzflächen geschaffen werden. Ergänzend zu den baulichen Maßnahmen wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Kindertagesstätte leistet. Mit der abgeschlossenen Sanierung verbindet das Projekt den verantwortungsvollen Umgang mit historischer Bausubstanz mit modernen Anforderungen an Nutzung, Sicherheit und Energieeffizienz.
Foto: SMP
Die historische Gasbodenfackel auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ist erstmals mithilfe modernster Vermessungstechnologien umfassend digital erfasst worden. In Kooperation mit den Ingenieurbüros Hennig Ingenieure und Petersen Engineering führte unser Team ein hochpräzises 3D-Laserscanning durch und ergänzte dieses durch den Einsatz moderner Drohnentechnik.
Aus den gewonnenen Punktwolkendaten entsteht nun ein sogenannter „Digital Twin“, ein detailgetreues, virtuelles Abbild der Anlage. Dieser digitale Zwilling bildet die Grundlage für die bevorstehende Sanierung der Gasbodenfackel. Dank der exakten Datengrundlage lassen sich alle Maßnahmen präzise planen und effizient umsetzen, sodass das bedeutende Industriedenkmal langfristig erhalten bleibt.
Weitere informationen zu der angewandten Vermessungstechnik: Petersen Engineering
Punktwolke: Petersen Engineering
Baukultur NRW hat auf seiner Mitgliederversammlung am 19. November 2025 einen bedeutenden personellen Wandel vollzogen. Die langjährigen Vorstände Martin Linne, Hartwig Schultheiß und Hartmut Hoferichter sind auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausgeschieden. Mit ihrem Abschied verliert Baukultur NRW prägende Stimmen und erfahrene Akteure.
Gleichzeitig markiert die Neubesetzung des Vorstands den Beginn einer neuen Phase: Sandra Altmann, Timm Sassen und Sandra Wehrmann verstärken künftig das Führungsteam. Gemeinsam mit den weiterhin amtierenden Mitgliedern Dr. Svenja Haferkamp, Simone Raskob, Isabel Finkenberger und Christoph Heidenreich setzen sie neue Impulse für die zukünftige baukulturelle Ausrichtung des Landes.
Foto: Sebastian Becker
Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Notfallversorgung in Gelsenkirchen gemacht: Der Bauantrag für eine neue Rettungswache wurde offiziell bei der Stadtverwaltung eingereicht.
Die von Dr. Schramm Michael geplante Rettungswache wird moderne Einsatz- und Aufenthaltsräume, Schulungsbereiche sowie Stellplätze für mehrere Rettungsfahrzeuge umfassen.